Ökotopia – Coop06

Montag, 13. November 2006

Bundesaktion Bürger initiieren Nachhaltigkeit (BIN)

Filed under: Antrag BIN — coop06 @ 18:52

antragstext

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1 Kommentar »

  1. eckpunkte für antrag bin

    „Tutzinger Manifest“, Ende 2001 einen ersten Workshop zum Thema veranstaltet hatte,Bundesregierung 2002 in

    nationalen Nachhaltigkeitsstrategie ein Kapitel „Kultur der Nachhaltigkeit entwickeln“ auf.

    Darin wird die große Bedeutung kultureller und ästhetischer Fragen für die Verwirklichung von

    Zukunftsfähigkeit klar herausgestellt. Doch räumt das Papier ein, dass hier noch erhebliche Defizite

    bestehen: „Die Politik der nachhaltigen Entwicklung ist noch zu wenig mit Kunst und Kultur verbunden.

    Andererseits haben Kunst und Kulturpolitik die Herausforderungen und Chancen der Nachhaltigkeit bislang

    nicht als eigene Themen aufgegriffen.“

    Wichtige SchwerpunkteThemen:

    Klimaschutz/Energieversorgung sowie
    Anforderungen des demografischen Wandels an Wege zur nachhaltigen Entwicklung.

    Konkrete Beiträge zur Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie liefert das Rahmenprogramm

    „Forschung für die Nachhaltigkeit (FONA)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

    Antragsberechtigt:

    Stadtteilgruppen, örtliche Bildungsträger, regionalwirtschaftliche Kooperationen, Verbraucherschützer,

    Umweltgruppen, Kulturinitiativen, Kirchen oder Gewerkschaften.

    Gliederung zwingend vorgegeben:

    Beschreibung der Maßnahme/des geplanten Projekts einschließlich der Ziele
    Bezug zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie sowie zu FONA
    Beitrag zur lokalen Nachhaltigkeit
    Stand der Arbeiten (Projektstand: in Vorbereitung, laufend, abgeschlossen)
    Zeit- und Arbeitsplan
    Kooperationspartner und Kooperationsstruktur
    Einschätzung der Erfolgsaussichten sowie Darlegung der selbst gewählten Erfolgskriterien
    Kosten/Mengengerüst für die geplanten Arbeitsschritte
    Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt 40.000 Euro.

    werden Kurzdarstellungen erwartet (max. 15 Seiten!), in denen die zentrale Projektidee sowie geplante

    Maßnahmen erläutert werden. deutlich machen, auf welchen Vorarbeiten ihre Vorhaben beruhen und welche

    sachlichen, personellen sowie finanziellen Ressourcen bisher zur Verfügung stehen und noch benötigt

    werden. Die Chancen, Hemmnisse und Risiken sollten benannt sein.

    Vergabekriterien von besonderer Relevanz:

    Die Projekte sollen das Engagement der Bürgerinnen und Bürger stärken und die aktive Gestaltung

    gesellschaftlicher Prozesse anstoßen.
    Die Projekte müssen einen innovativen Beitrag zur lokalen Nachhaltigkeit in ihrer Stadt, Gemeinde oder

    Region leisten und auf eine übergreifende Perspektive (Integration der Nachhaltigkeitsdimensionen)

    ausgerichtet sein.
    Die Projekte sollen grundsätzlich die Handlungsfelder der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie aufgreifen

    bzw. sich auf die Aktionsfelder des Rahmenprogramms FONA beziehen. Die Projekte der 2. Ausschreibungsrunde

    „Bürger initiieren Nachhaltigkeit“ sollen insbesondere Fragen des Klimaschutzes/der Energieversorgung

    sowie auch der Anforderungen des demografischen Wandels an Wege zur nachhaltigen Entwicklung aufgreifen.
    Die Projekte sollen einen zivilgesellschaftlichen Zuschnitt aufweisen und insbesondere die Vernetzung von

    Akteuren, etwa des lokalen Agenda-Prozesses, befördern. Ausgeschlossen ist dagegen die Finanzierung

    originär kommunaler Aufgaben oder die bloße Überbrückungshilfe für Initiativen, die kommunal nicht mehr

    unterstützt werden können. Auch können keine individuellen Existenzgründungen gefördert werden.
    Die Zusammensetzung der Akteure muss den Zielen der jeweiligen Projekte entsprechen. Das heißt, gefördert

    werden insbesondere solche Vorhaben, die die relevanten Stakeholder aktiv einbeziehen. Die Art und Weise

    des Zusammenwirkens ist zu erläutern. Projekte mit Nutzen für lokale Wirtschaftspartner, insbesondere

    kleine und mittelständische Unternehmen sind anzustreben.
    Förderfähig sind im Einzelfall auch Vorhaben, die an abgeschlossene, erfolgreiche Projekte von

    Nachhaltigkeitsinitiativen anknüpfen und die darauf abzielen, die Ergebnisse bundesweit zu transferieren

    (Förderung des strategischen Ergebnistransfers, weniger der gestalterischen Umsetzung von

    Kommunikationskampagnen). Kommunikations- und Vermittlungskonzepte sollten dem Stand von Forschung und

    Praxis entsprechen.
    Die Antragsteller müssen ein hohes Maß an Verlässlichkeit erkennen lassen, die Erfolgsaussichten des

    Projektes nachvollziehbar darlegen (realistische Ziele, dokumentierte Zeit- und Arbeitspläne) und

    Transparenz hinsichtlich der sachgerechten Mittelverwendung gewährleisten. Verantwortlichkeiten sind in

    der Projektstruktur festzulegen.
    Es sollte deutlich werden, welche Effekte insbesondere im Hinblick auf die Nachhaltigkeit vor Ort und in

    den ausgewählten Themenfeldern durch die Projekte erwartet werden und an welchen konkreten

    Erfolgskriterien die Zielerreichung nachverfolgt werden kann.
    Die Projekte sollten Modell- und Vorbildfunktion besitzen und zur Nachahmung anregen (Übertragbarkeit).
    Es sollten konkrete Aussichten zur Weiterführung über die Anschubfinanzierung hinaus bestehen.

    Wünschenswert in diesem Zusammenhang ist es, wenn z.B. Unterstützung, Beteiligung und Eigeninteresse von

    Stiftungen, Unternehmen (insbesondere auch KMU) oder der Kommune dokumentiert ist. Ebenfalls begrüßt

    werden selbst tragende Prozesse, die bereits zur Projektfortführung initiiert werden konnten.

    kleingedrucktes / bedingungen:

    Kooperationspartner einer lokalen Initiative, die nicht als Verein oder in ähnlicher Form organisiert

    sind, haben in einer Kooperationsvereinbarung zu regeln, wer verantwortlich zur Entgegennahme und

    Verwaltung der Fördermittel befugt ist.

    die Erfolge ihrer Arbeit öffentlich und mindestens vierteljährlich kenntlich zu machen. Hierzu wird am

    Deutschen Institut für Urbanistik, Berlin, eigens eine Projektdomain unter der Adresse http://www.bund-bin.de

    eingerichtet

    Kommentar von st1347 — Mittwoch, 22. November 2006 @ 15:09


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