Ökotopia – Coop06

Mittwoch, 7. Februar 2007

Antragskonzept

Filed under: Antrag BIN — coop06 @ 23:12

Vorläufiger Stand 7.2.07:

Ausgehend von der Ideenwerkstatt Ökotopia (Halle 28.4.- 1.5.06), die das Thema „Nachhaltigkeit in Alltag und Lebensstil“ behandelte, hat sich unter anderem der Arbeitskreis „Verbrauchergemeinschaft für Produkte – Non Food Coop“ gebildet.

Wir möchten uns kurz vorstellen:

Wir sind junge Menschen aus verschiedenen Richtungen (Industriedesign und Biologie), die das Thema Nachhaltigkeit (mit seinen 3 Säulen Ökologie, Ökonomie und Soziales) aus folgenden Blickwinkeln heraus interessiert:

Wir sehen uns als Verbraucher, Gestalter bzw. Produzenten und ehrenamtlich organisatorisch Tätige.

Verbraucher: Reflexion von Konsumverhalten und Auswirkungen von Kaufentscheidungen

Gestalter bzw. Produzenten: Recherche und Vitalisierung von Material- und Prozessketten

Ehrenamtliche organisatorische Arbeit: Koordination des stetig wachsenden Bedarfs an nachhaltigen Produkten bzw. Vertriebseinrichtungen


Coop06 ist in erster Linie eine regionalwirtschaftliche Kooperation, basierend auf einer Stadtteilgruppe. Wir sehen uns aber auch als eine Initiative für nachhaltige Einkaufskultur. Der Verbraucherschutz ist dabei positiver Nebeneffekt.

Gemäß des “Tutzinger Manifests” messen wir kulturellen und ästhetischen Fragen für die Verwirklichung von Zukunftsfähigkeit große Bedeutung bei.

Einen Arbeitsansatz dafür sehen wir in der Ästhetik nachhaltiger Wertsstoffkreisläufe. Schönheit kann anregen, sich eingehender damit zu befassen.

Das Produkt erschliesst sich durch homogene Aufmachung. (Bsp.).

Weiterhin hat die Umnutzung neben der rein praktischen auch eine ästhetische und eine spaßige Komponente und unterstützt das „Cradle to Cradle“ Prinzip. (Fußnote)

Weiterhin ist ein narratives Moment wichtig, d.h. dass Produkte eine positive erzählbare Geschichte haben können und müssen und diese auch transparent und nachvollziehbar vermittelt wird.

Die postive Aufladung entsteht durch den darstellbaren sozioökologischen Herstellungsprozeß wie auch den Transport. Komplexe Wandel werden über Kultur einfacher erklärbar und transportierbar.

Die Marktfähigkeit nachhaltiger Produkte ist eng an Kultur geknüpft.

Zum Beispiel ist über Kultur sehr gut erklärbar, dass Plastik aus Öl nicht sinnvoll ist. Eine Abkopplung der Kunststoffproduktion vom Öl kann zur Befriedung führen, d.h. zur angestrebten Lösung des Ölkonfliktes.

Foto Gläserne Fabrik in Dresden, Abbildung: Socken Zettel

Bildunterschrift: Durch die Aktivitäten der Non-FoodCoop soll das Thema Nachhaltigkeit in einen kulturellen Kontext gesetzt werden. Die Öffentlichkeitsarbeit für die Coop kann durch künstlerischer Aktionen erfolgen.

Nach unserem Empfinden gibt es für Produkte kein eindeutiges Öko-Zertifizikat. Bestehende Zertifikate sind meist sehr spezialisiert auf ein bestimmtes Kriterium (Energieeffizienz, Fairer Handel, Biologischer Landbau etc.) und/oder auf eine bestimmte Region. Zum Beispiel spielt der Transportaufwand bei gängigen Zertifikaten keine Rolle. Unabhängig von existierenden Ökozertifikaten wollen wir ein Bewertungssystem entwickeln, eine Art Produktnavigator. Daher werden die 3 oben genannten Bewertungskriterien (Ökologie, Ökonomie und Soziales) für jedes Produkt transparent aufbereitet. Es sollen hierbei auch Vor- und Nachteile gezeigt werden, so dass sich der Kunde eine eigene Meinung erlauben kann. Die Vorauswahl kann von uns nach dem Prinzip des Krämers getroffen werden, der selbstverständlich auch Kundenwünsche berücksichtigt. Wir sammeln, was es gibt, um uns und andere zu informieren. Wir treffen eine Vorauswahl und ordnen. Vorerst sind das wir, das kann sich aber ändern. Es kann also zu einem Ranking kommen, wo andere (Verbraucher) ihr Wissen über Produkte bis hin zu Produktbewertungen beifügen können.

Beispielszenario:

1. Oma Trude strickt in einem Dorf nahe Halle Pullover aus gebrauchter Wolle, deren Vorgeschichte nicht ersichtlich ist. Aber dass die Transportwege gering sind und Materialwiederverwertung passiert, begünstigt die Entscheidung, diese Produkte in unseren Laden zu nehmen. Der Transport könnte z.B. mit schon bestehenden Strukturen (wie „Essen auf Rädern“) erfolgen.

2. Der Kauf von Viscri – Socken unterstützt ein soziales Projekt in einem siebenbürgischen Dorf in Rumänien. Das Material kommt aus der näheren Umgebung und fördert die einheimische Landwirtschaft. Schafwolle ist ökologisch vertretbar. Nachteile sind die doch recht komplizierte Vertriebsstruktur und die Entfernung vom Standort Halle.

Unsere Dienstleistung besteht darin, dem steigenden Bedarf an Transparenz durch ein Datenangebot gerecht zu werden. Durch diese vielfältigen und klar aufbereiteten Produktinformationen wollen wir die Käufer zur individuellen Freiheitsentfaltung und Entscheidungsfähigkeit ermuntern.

Des Weiteren kann man sich an diesem Ort über Service zur Unterstützung nachhaltiger Lösungen informieren. Die Ergebnisse der Recherche können dann auch webbasiert zur Verfügung gestellt werden (pda-tauglich?) und in einen Webshop münden.

Der Laden ist ein potenzieller Absatzmarkt für Produkte, die kaum Chancen auf einem auf Kurzfristigkeit angelegten Markt haben oder hätten. Solche Prozesse sind auch bei Food Coops (wie Rübchen e.V. Halle) bekannt. Außerdem besteht durch die Lobby die Möglichkeit, Einfluss auf Firmen und Produkte zu nehmen und dadurch eine ganzheitliche Denkweise bei der Produktion zu fördern.

Aktionsraum für die Coop ist eine Art Messe-Cafe´- eine wirtschaftlich tragfähige Vertriebsmöglichkeit für nachhaltige Produkte. Im Gegensatz zu Katalogen und Internetläden sind hier Musterobjekte begreifbar. Man sitzt z.B. auf Möbeln und kann sie in transportweg-optimierten Sammelbestellungen ordern. Dezentrale Produktionseinrichtungen der Region erhalten durch das Cafe eine kooperative Vermarktungsstruktur.

Unser Beitrag zur lokalen Nachhaltigkeit bietet lokalen Produktionsstrukturen wie ortsansässigen Handwerkern, Designkooperativen und Multiplikatoren für Nachhaltigkeit an der Burg (Studenten) ein kulturelles Umfeld zum Absatz ihrer Dienstleistungen.


Stand der Arbeiten (Projektstand: in Vorbereitung)

0. Konzept und Antrag

1. Suche nach Produzenten, Produkten – Recherche

Aufbau einer Internetplattform

2. Publikationen, Werbung (schon eher), Öffentlichkeitsarbeit, Gründungsveranstaltung

3. Ladensuche, Renovierung, Erstausstattung, Möblierung


Kosten/Mengengerüst für die geplanten Arbeitsschritte
Aufbau einer Internetplattform 30€

Publikationen ?

Werbung (schon eher) ?

Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen ?

Gründungsveranstaltung ?

Renovierung ?

Erstausstattung ?, soll durch Muster günstig gehalten werden

Möblierung ?

Miete ?

Portokosten ?

Zeit- und Arbeitsplan

1. 6 Monate

2.

Wöchentliche Treffen, um Stand der Dinge abzugleichen


Kooperationspartner und Kooperationsstruktur

Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle

Einschätzung der Erfolgsaussichten sowie Darlegung der selbst gewählten Erfolgskriterien durch Euch, liebe Jana und lieber Lorenz…

Wir wollen ein System entwickeln was aufgrund seiner Einfachheit und Transparenz für uns und für Verbraucher unaufwendig ist.

Laufkundschaft ist willkommen. Die Verbraucher – Bindung ist freiwillig.

System eines gesunden Kapitalismus statt Imperialismus. Gewinn nutzen zur Investition. Diese Spende, diesen Mehrpreis gilt es transparent zu machen. Er liegt z.B. bei 25 % (?).

Als komplemetär (ergänzende) Währung fungieren Wertmarken. Diese stellen den Profit von 25 Prozent dar. Diese Marken können abgegeben werden. Leute entscheiden, ob sie den Wert der Marken einlösen oder zur Refinanzierung beitragen wollen, indem sie ihre Marken nicht abgeben und dadurch Wachstum und Bindung erfolgt. Diese Entscheidung ist frei.


Erklärung der Marken

Marken können eingelöst werden. Es gibt ein Heftchen mit Marken zum Einkleben wie beim Konsum Wertmarken System.


Gestaltung:

Kinderorientierte Sammelbände

Einfache Grafik

Verschiedene Farben ähnlich Briefmarken

Produkte damit vorstellen


Bei der Produktevorstellung (Werbung) wollen wir bewusst die gängigen Werberegeln der Hersteller und Produzenten durchkreuzen und den Erlebnisfaktor (Werbeimages, die sonst sehr aggressiv wirken) wegradieren.


Die Marken können gleich eingelöst, ebenso hinterlegt, eingeklebt oder zu Hause gesammelt und so abgeben werden.

Mit Marke wird Verkaufskultur gefördert statt nur mit der Geldkarte was geholt.


Struktur

Gesellschaftsform auswählen: Co KG, GbR, Verein oder …,

Firma gewinnorientiert, um Ladenkräfte zu bezahlen

Muß 7 € Gehalt pro Stunde erwirtschaften


Ladenleiter, der Richter der Jury und Beschleuniger, Rückgrat, bezahlt, arbeitet nach Statut (Richtlinien), alle paar Jahre Wechsel, rotierendes System, damit keine Machtstrukturen aufgebaut werden können


Freiwillige Kräfte Aufgaben werden so formuliert, dass sie leistbar sind, z.B. Cafe´ (siehe rotierendes Ladenleitersystem)

Jury, die auswählt (Ladenleiter, Waren, Statut aktuell zu halten)


Für beide: Bindung + Entlohnung (Anreiz):

Bindung entsteht durch Verbrauchergemeinschaft von Leuten, die sich mental verbunden fühlen. Die Gegenleistung für geleistete Tätigkeit muß lukrativ sein. (Handel muß ehrbar sein – Geben und Nehmen.) Dies könnte über die Komplementärwährung Marken passieren.

Waren

Verbrauchsprodukte, Investitionsprodukte (die man länger hat)

Sammlung (Bogen spannen von billigen Verbrauchsprodukten bis zu teuren langlebigen Waren)

Auswahl treffen, ein Produkt pro Bedürfnisse ODER auf weniger Bedürfnisse beschränken und dafür mehr Auswahl oder große Auswahl gibt’s im Internet (Nachteil Probieren geht verloren).

muß noch mal drüber nachgedacht werden

Beispiele

Nachfüllsysteme zu Hause

z. B. Tinte, Farben, Reinigungsmittel, Soda Streamer, gefiltertes Leitungswasser (selbst machen ist unbequem), Stifte

Verbrauchsmittel

Putzen, Medien, Insektenschutzmittel, Windeln, Schwämme, Spüllappen, Mülleimerbeutel, Partygeschirr, Staubsaugerbeutel…

Wandfarbe, Farbe, Gestalterwerkzeuge

Hygiene (Schwämme …)

Reiseartikel

Leuchtmittel (Energiesparlampen, Kerzen, ..)

Feuermacher (Piatsu,…)

Geräte

Produkte, die durch ihre Handhabung ökol. verträglich sind z.B. Küchenmaschinen, – utensilien, Informationstechnik

Möbel

Alternative zu Ikea, z.B Regal aus Thüringer Fichte,

Gefäße

Günstige Aufbewahrungssysteme (Gießen, Trinken,..), Gläser, in denen man z.B. Tee lagern kann, selbersammeln…

Produkten aus lokalen Gewerke – Glas, Filz,…

Wäsche, Bettwäsche, Textilien (Sven)

Briefpapier, Tapete

Geschenke, beim Thema Schenken wird man gern beraten

Ansichtskarten

Schmuck

Bücher – kleine Auswahl, lokales Handwerken, öko- Literatur

Gesundheitsprodukte, wichtiges Thema

Fair Trade Produkte (Holger)


Zielgruppe

Nicht auf bestimmte Zielgruppe fixiert, aber in der Frühphase

z.B. bewußt einkaufende Menschen, sensibilisierte Bio-Food-Einkäufer, Familien,

Leute, die auf längere Sicht sparen wollen, mit vorrausschauender Weniger ist mehr – Mentalität,

Studenten wie auch ältere Menschen mit Bewusstsein für Qualitätsprodukte.

 

 

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Freitag, 19. Januar 2007

link zu carbon free shipping

Filed under: Allgemein — st1347 @ 13:48

http://www.treehugger.com/files/2006/11/carbonfund_introduces_carbonfree_shipping.php

ist bei treehugger gelistet ein link in richtung nachhaltigem warenversand

Donnerstag, 21. Dezember 2006

eco shop

Filed under: Allgemein, Poesie — st1347 @ 18:18

http://www.oneworld.de/scripts/ecoshop.prg?mode=5&partner=1511&page=info

http://www.eco-shop.de/scripts/ecoshop.prg?partner=DrMartinus&mode=4

ist ein eco shop guide. sieht ganz interessant aus. also, wenn man nachhaltig einkaufen will, kann man hier schon fündig werden.

ein frohes fest wünsch ich euch auc. bis denn, sven

Weihnachtlich

Filed under: Allgemein — coop06 @ 13:17

Liebe Leute,

hab mich gewundert, daß am Montag niemand da war..Vorweihnachtsstreß?

Lasst es Euch gut gehen. Schöne besinnliche Zeit und einen guten Start ins neue Jahr!

Manu

Dienstag, 28. November 2006

Schick?

Filed under: Allgemein — biggels14 @ 20:15

Hallo,

habe ein wenig am Äußeren gearbeitet. Ist Euch das genehm?

Man kann übrigens doch ganz leicht mehrere Seiten anlegen. Siehe rechts oben in der Ecke.

Holger

Montag, 27. November 2006

CoopIV

Filed under: Protokolle — biggels14 @ 21:36

COOP 4

21.6.06

1. Nachnutzung bzw. Mitwirkung von Laden

Ausstellung zur Zukunft der Arbeit

– Herausforderung, Laden zu nutzen

– Frühes Stadium – Chance, Gestaltung des Ladens mit zu beeinflussen

– Laden in reeller Umgebung – reelles Szenario, auch Verfallsszenarien (Shrinking city)

– Frage nach Zeit für COOP

– Was ist schon und läuft grad nicht so richtig, wie läuft Triebwerk, wie Burg-Design Shop, daraus lernen

– Burg Design Shop, Ladendienst für Angebot, Produkte zu präsentieren

– Arbeitsprojekt (Werk und Tätigkeit): Comp., wo Fähigkeiten eingetragen werden – Job-Coop

– Treff im Oktober oder zur Jahresausstellung

– Ziel: kleine aufeinander aufbauenende Schritte, frühe Verzahnung, mehr über Information, für uns noch zu früh, um über konkrete Ladennutzung nachzudenken

2. Recherche im Netz

Ziel: Linksammlung und Bewertung

Hierarchie von Kriterien: Themenvielfalt, Fördermöglichkeit, Transparenz

Ranking für Ökolabel, wir relevant für Nachhaltigkeit

http://www.rübchen-im-netz.de/nhk_links.htm

http://www.echtgerecht.de/

Z. B. Einkaufsführer von Halle

Stiftungen

1

aachener Stiftung Kathy beys

http://www.aachener-stiftung.de/

die aachener Stiftung ist eine privat, parteipolitisch unabhängige

operative Stiftung. Sie steht für Faktor X Ressourcenproduktivität.

2

weesbach-stiftung

Die Weesbach-Stiftung ist eine gemeinnützige, parteipolitisch

unabhängige Stiftung, die Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der

Energie- und Umweltschutztechnologie fördert sowie entsprechende

Bildungsmaßnahmen unterstützt.

—————————————————-

Ressourcenproduktivität:

1

http://www.faktor-x.info/

faktor x: ressourcen intelligenter nutzen. Es geht um den Faktor x

Ressourcenproduktivität. Ein Grundprinzip der Nachhaltigkeit. Ein Maß

für die zukunft. Der Rahmen muss politisch gesellschaftlich gestaltet

werden. Es geht um Dematerialisierung in der R.I.O. Economy.

2

http://www.rio-innovation.de/

Der R.I.O. Award zeichnet Zukunft aus. Er sucht die Unternehmer, denen

die Zukunft gehört. Menschen, die der ressourcenschlanken Wirtschaft von

Morgen ein Gesicht geben. Innovatoren, die Ressourceneffizienz zur

Leitkultur machen und so die Märkte erobern. Visionär, wirtschaftlich

und profitabel.

Er präsentiert Regionen und Netzwerke, die sich auf einen neuen Weg

gemacht haben: Ein kooperatives, europäisches Wirtschaftsmodell, das den

Ausgleich zwischen Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft findet; bewusst

ein Gegenmodell schafft zur globalen Welt der Konzerne, das alternative

ressourcenintelligente Wirtschafts- und Wertschöpfungskonzepte in

regionale oder nationale Wirtschaftsstrukturen einbindet.

Der R.I.O. Innovationspreis ist mit 20.000 EURO dotiert.

3

http://www.materialflows.net/

DAS neue Portal zum Thema! Alle relevanten Daten zu Massenströmen. Warum

sie wichtig sind, wie man sie benutzen kann und wofür, warum sie

politikrelevant sind. Wie sieht unsere weltweite Abbaurate an Ressourcen

aus? Was sind die Trends? Eine hilfreiche Sammlung für Fachleute und

sehr interessierte Laien.

—————————————————-

Forschungsgruppen und -projekte

1

http://www.mosus.net/index.html

Ist Europa sustainable? Oder könnte es sustainable werden? Rund drei

Jahre lang hat ein internationales Forschungsprojekt (MOSUS) diese

Fragen bewegt. Die Ressourcenfrage stand dabei obenan. Mosus ist ein

Stück Politikberatung: Es zeigt Entwicklungsmöglichkeiten der

Europäischen Union auf, die die globale Wettbewerbssituation des

Wirtschaftsraums EU ebenso in Rechnung stellen wie Fragen der

Nachhaltigkeit.

2

http://www.seri.at/

Das Sustainable Europe Research Institute (SERI) ist ein europäisches

Netzwerk zur Untersuchung gesellschaftlicher Optionen für nachhaltige

Entwicklung in Europa. Es wurde im September 1999 gegründet.

Nachhaltige Strategien sind integrierte Strategien oder sie sind nicht

nachhaltig. SERI hat daher einen umfassenden Blick auf das Thema

Nachhaltigkeit, sowohl in der empirischen Analyse, als auch in seinen

Politikvorschlägen.

—————————————————-

Fragen:

1- Ökosiegel: wie trennt man in Gut und schlecht? Nach welchen Kriterien?

– ein Ranking machen?

2- wie sollte man die Linksammlung auf der Homepage gestalten?

– einfach geschehen, sich sortieren lassen mit der Zeit?

– sollte es Kommentare geben zu den einzelnen Links?

– Fragen sammeln auf der Homepage?

http://www.fona.de/

commerzialität: nö, eher inforamtiv, politisch | förderangebote: bundesprogramme |

vielfältigkeit: newslinks, sämtliche forschungsfelder die in deutschland

„nachhaltig“ bearbeiet werden | visionärität: an aktuellen problemen orientiert

http://www.dialog-nachhaltigkeit.de/

eine umleitung – führt auf:

http://www.bundesregierung.de/Politikthemen/Umwelt-,11405/Nachhaltige-Entwicklung.htm

commerzialität: bundespolitik

förderangebote: bundesprogramme

vielfältigkeit: buntes sammelsurium, unterhaltsam

visionärität: konservativ

http://www.volkswagen-umwelt.de/

„partnerschaft in verantwortung“

commerzialität: fett die lobby am knopf

förderangebote: nein

vielfältigkeit: beschränkt, emas nachweise über umweltmanagementsystem der einzelnen

produktionsstandorte

visionärität: ted funktion zu fragen um auto und umwelt, interessanter einblick in

auto-user denkweisen

http://www.umweltgutachterausschuss.de/downloads/guidance04_de.pdf

zeigt die emas richtlinien, umwelt audit gesetz ( wer darf prüfen?)

zitat aus den emas richtlinien:“Begutachtung – die vom Umweltgutachter durchgeführte

Bewertung

(Audit), um zu gewährleisten, dass Umweltpolitik, Umweltmanagementsystem

und Umweltbetriebsprüfungsverfahren einer

Organisation den Anforderungen der Verordnung (EG) Nr.

761/2001 entsprechen. Sie muss Besuche bei der Organisation, die

Überprüfung von Dokumenten und Aufzeichnungen sowie Gespräche

mit dem Personal umfassen.“

http://www.umweltgutachterausschuss.de/downloads/guidance02_de.pdf

commerzialität: marketinginstrument, das dem anwender ökologische zusammenhänge in

seinem unternehmen bewusst macht.

förderangebote: –

vielfältigkeit: umwelterklärungen der einzelnen teilnehmer

visionärität: ökonomische motivation, die auf das in der bevölkerung vorhandene

bewusstsein für sustainability baut

http://www.izu.bayern.de/foerder/index_foerder.php

förderfibel umweltschutz für baiern

commerzialität: ja

förderangebote: ja

vielfältigkeit: nein

visionärität: nein

http://www.gen.gr.jp/core_c.html

global ecolabeling network kriterien für ökolabeling der einzelnen

produktgruppen: http://www.gen.gr.jp/product_a.html

commerzialität: institut

förderangebote: nein

vielfältigkeit: nein

visionärität: nein, vielleicht im detail

http://ec.europa.eu/environment/ecolabel/other/int_ecolabel_en.htm

international / european eco-labels

commerzialität:

förderangebote:

vielfältigkeit:

visionärität:

http://www.oekolandbau.de/erzeuger/

alles für den landwirt

commerzialität: behält die ökonomie gebührend im auge

förderangebote: nicht vordergründig

vielfältigkeit: landwirtschaftsbezogene vielfalt, unterhaltsam

visionärität: nicht so, eher konservativ

http://www.bio-siegel.de/index.php?id=134&L=0

prima

commerzialität:

förderangebote:

vielfältigkeit:

visionärität:

http://www.soel.de/

stiftung ökologie und landbau

commerzialität: eher informativ

förderangebote: nicht so

vielfältigkeit: in bezug auf ökolandbau international

visionärität: eher state of the art

http://www.ipsos.de/

commerzialität:

förderangebote:

vielfältigkeit:

visionärität:

http://www.bundesprogramm-oekolandbau.de/boel_journal.html

„…Ziel der Bundesregierung ist es, den ökologischen Landbau von derzeit 3,2

Prozent der Fläche auf 20 Prozent in zehn Jahren auszudehnen. Die Ausdehnung soll

nachhaltig erfolgen, das heißt Angebot und Nachfrage sollen gleichgewichtig

wachsen.“

commerzialität: bundeseinrichtung, hochkommerzielle lobby

förderangebote: förderung umstellungsberatung, aufträge zu ausschreibungen für das

bundesprogramm

vielfältigkeit: auf politische und marketuingfragen begrenzt

visionärität: ganzheitliche betrachtung: „…Der Vorschlag der Projektgruppe enthält

insgesamt 30 Maßnahmen. Die Konzeption erfolgte auf Grundlage einer

Schwachstellenanalyse, zu der insbesondere eine zweitägige Anhörung einer Vielzahl

von Experten aus Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und Verwaltung beigetragen hat.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen wurden entlang der Wertschöpfungskette zu drei

Bereichen gruppiert („Landwirtschaftliche Produktion“, „Erfassung und Verarbeitung“,

„Handel, Vermarktung, Verbraucher“) – ergänzt durch zwei Querschnittsbereiche

(„Technologieentwicklung und -transfer“, „Flankierende Maßnahmen“).“

commerzialität:

förderangebote:

vielfältigkeit:

visionärität:

http://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeit

Kurze Definition von Nachhaltigkeit

Viele weiterführende, aber unkommentierte Links

http://www.nachhaltigkeit.steiermark.at/cms/beitrag/10038543/855642

Unterseite von http://www.nachhaltigkeit.steiermark.at

Gut geschriebene, leicht lesbare Artikel zu speziellen Nachhaltigkeitsthemen

Besonders interessant ist der Punkt „Die Konzepte und Ideen“

http://www.ecotopten.de/

Marktübersicht zu „ökologischen“ oder besser „weniger schädlichen“ Produkten

Nur Konsumeinschränkung spart noch mehr Ressourcen

Seiten der Bundesregierung:

http://www.bmbf.de/de/502.php

http://www.fona.de/

http://www.bundesregierung.de/Themen-A-Z/-,11405/Nachhaltige-Entwicklung.htm

http://www.echtgerecht.de/v

http://www.vistaverde.de/

Portal für Umwelt, Natur, Nachhaltigkeit

Kritische Artikel bzw. Links zum Thema Ökologie

ACHTUNG: Quelle ist Privatperson

http://www.fair-feels-good.de/

Informationskampagne zum fairen Handel

http://www.gerechtigkeit-jetzt.de/

Kampagne zum gerechten Welthandel

fona

Filed under: Antrag BIN — coop06 @ 20:49

“Forschung für die Nachhaltigkeit (FONA)” des Bundesministeriums für Bildung und

Forschung (BMBF).

 

Konkrete Beiträge zur Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie liefert das
Rahmenprogramm

“Forschung für die Nachhaltigkeit (FONA)” des Bundesministeriums für Bildung und
Forschung (BMBF).

Beschreibung der Maßnahme/des geplanten Projekts einschließlich der Ziele

Für das Gelingen der Agenda 21 kommt es entscheidend darauf an, jene Akteurinnen und Akteure

einzubeziehen, die über das Vermögen verfügen, Ideen, Visionen und existenzielle Erfahrungen in

gesellschaftlich vermittelbaren Symbolen, Ritualen und Praktiken lebendig werden zu lassen. Damit

erhöht sich die Chance, das Projekt Nachhaltigkeit – bis heute für viele ein reines

Umweltprogramm – als eine Strategie zur Sicherung individueller Freiheitsentfaltung für die

jetzigen und die zukünftigen Generationen erkennbar zu machen. In dem Maße, wie die

Nachhaltigkeitsdebatte offensiv in Auseinandersetzungen mit dem Feld kultureller Praxis tritt,

wird sie verstärkt öffentlich wahrgenommen, wächst ihre Attraktivität und ihr gesellschaftliches

Prestige.


Adresse http://www.bund-bin.de eingerichtet

Mittwoch, 22. November 2006

Zeitanzeige

Filed under: Allgemein — biggels14 @ 17:08

Hallo,

ich hab mal die Zeitanzeige eingestellt. Gefällt Euch das so?

Holger

Montag, 20. November 2006

CoopV

Filed under: Allgemein, Protokolle — coop06 @ 19:55

20.11.06

Was steht als nächstes an?

Blog füllen mit schon passiertem.
Werben? Wie können wir weitere Leute erreichen.
Leute zum Blog einladen.

Für uns Ziele abstecken. Auch abgrenzen von anderem, daß sich nicht jeder um alles kümmert.

Holger
Informationen sammeln über Nachhaltigkeit. Literatur. Konzepte.
Wo läuft was in dieser Richtung und was ist relevant und fundiert?
Ressourcennachhaltigkeit, Stoffkreisläufe

Manu
Nachhaltige Produkte. Sammeln.
Ausgestaltung von so einem Laden + Cafe, evt. mal als Semesterprojekt.
Plattform für eigene Produkte.

Beim nächsten Treffen geht es um das Konzept in Bezug auf die BIN-Richtlinien.

Manu

Anschreiben

Filed under: Anschreiben — coop06 @ 19:46

AN

– netzwerk halle
– handwerkskammer
– IHK ?
– IF Design Award
– Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, Klaus Wurpts: wurpts@mitteldeutschland.com <wurpts@mitteldeutschland.com> Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland verleiht den IQ Innovationspreis 2006
– EMAS welche Betriebe schon, welche auf dem Weg
– Produkte global / Europa – Max Havelar..

Was wir von Ihnen wollen?
Wir wünschen uns also mehr Transparenz
Überblick: Uns über Produkte und Firmen zu informieren, die in diese Richtung arbeiten (produzieren).
Erfahrungen: bestehende Coops (Non Food – Textilien o.ä.? Tauschring)

Absender:

COOP

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